
Montag war "Memorials Day", einer der wenigen amerikanischen Feiertage. Ich habe die Zeit und das Wetter genutzt um einen Ausflug nach Staten Island zu machen, da die Fähre mit der Metro Card kostenlos ist und man einen tollen Blick auf die Skyline der Südspitze Manhattans hat.
New York hat 5 "Boroughs", also Stadtteile: Manhattan, Brooklyn, Queens, die Bronx und Staten Island. Nur einer davon, die Bronx, ist mit dem amerikanischen Festland verbunden, das heißt der Rest New Yorks besteht eigentlich nur aus Inseln. Man sollte meinen dass es sich dann auch als eine Hafenstadt qualifiziert, aber davon ist im ehemaligen Hafenbecken und auf den beiden Flüssen die Manhattan umarmen, dem Hudson und dem East River, nicht viel zu merken. Traurig fahren hier ein paar Tanker rum, ansonsten nur vereinzelt S
egelboote und Fähren. Früher kamen hier Schiffeweise die Immigranten an, wurden von der Freiheitsstatue auf Liberty Island begrüßt und in auf Ellis Island gebracht, wo die Einreisebehörde und das Tor zum Land der Freiheit war.Heutzutage scheren sich die New Yorker augenscheinlich nicht darum, am Wasser zu wohnen. Früher war es sogar nicht vornehm, in der Nähe des Wassers zu wohnen. Sie haben sogar auf einer der kleineren Inseln, Ryker's Island, das
Gefängnis untergebracht, auf einer anderen, Roosevelt's Island, die Seuchenstation und die Irrenanstalt. Das Gefühl ändert sich aber so langsam, am Rand Manhattans entstehen sehr schöne Parks sodass man direkt am Wasser langlaufen kann.Die Skyline von "The big apple" das erste Mal von weitem zu sehen, war ziemlich beeindruckend, auch wenn es nur die Spitze Manhattans war und nicht die Längsseite mit all den berühmten Gebäuden. Manhattan hat tatsächlich über 4500 Hochhäuser, denn nur so schafft man es so viele Leute auf einer so kleinen Insel unterzubringen.
Unglaublich, da hab ich es mal geschafft ein bisschen zu begreifen, wo ich eigentlich bin.

Die Erkenntnis habe ich dann bei Bier und Burger in einem Irish Pub, "the Corner Store", im Greenich Village verdaut...
Und dann noch zu einem kleinen Spaziergang im irischen Viertel der Stadt auf der "High Line", einer stillgelegten überirdischen Eisenbahnstrecke. Dort wurde ein kleiner Park gebaut, durch den Mann über der Straße schlendern kann.. weil man sonst keinen Platz für Gärten hat. Einfallsreich sind sie ja schon, die New Yorker.
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