
Das Wetter ist hier ziemlich verrückt, aber ich mag es. Es ist unglaublich heiß und stickig, wenn auch kein Vergleich zu gewissen asiatischen Ländern ;)
Es sind jetzt Tag und Nacht immer mindestens 30 Grad, die Luftfeuchtigkeit liegt immer so bei 50-70 %. Wenn man draußen sitzt, wirklich nur sitzt und sich nicht bewegt, fließt man quasi schon weg. Bei den U-Bahn Stationen kann man dann noch mal 5 Grad draufschlagen. Trotzdem hab ich mir angewöhnt immer noch irgendwas zum Überziehen mitzuschleppen, denn je nachdem wielang man warten muss, steigt man dann verschwitzt in die ca. 18 Grad kalte U-Bahn ein - und fühlt sich wie in einer Gefriertruhe. Dasselbe gilt für sämtliche Läden und das Büro - ich weiß nicht warum, aber die kriegen das irgendwie nicht hin hier mit den Klimaanlagen. Bis jetzt ist mir aber glücklicherweise eine
Erkältung erspart geblieben. Das liegt möglicherweise daran, dass ich jede Nacht in lange Saunagänge in meinem Zimmer unternehme, da ich keine Klimaanlage habe und es drinnen meist noch heißer ist als draußen.Aber ich gewöhn mich an alles, ich mags lieber sehr warm als kalt :)
Die Sommer sind hier so heiß weil New York von den Breitengraden her etwa auf Höhe Süditaliens liegt und noch zusätzlich vom Golf von Mexico beeinflusst wird. Da es direkt am Wasser liegt gibt es keine schützenden Berge, und wegen den ganzen Hochhäusern bleibt die Hitze in der Stadt. Sehr schön wenn man nicht grade arbeiten muss - wobei ich das glaube ich ab nachmittags jetzt in den Park verlege, wo netterweise überall Hotspots zur Verfügung gestellt werden.
Am Wochenende habe ich einen neuen Stadtteil besucht: Brooklyn. Ich denk ja immer noch ich bin in den USA, und dass dort alle Englisch sprechen. Falsch gedacht, in Brooklyn zum Beispiel sprechen nur etwa die Hälfte der Einwohner (insgesamt etwa 3 Millionen) Englisch.
Ungefähr 10% sind Spanisch, 8% Russisch und der Rest teilt sich auf alle möglichen Nationalitäten auf, die natürlich alle wieder ihre eigenen Viertel haben.Um von Manhattan nach Brooklyn zu gelangen überquert man die Brooklyn Bridge, über die ich durch Zufall schon an meinem ersten Tag gegangen bin. Sie gilt auch als Wahrzeichen New Yorks und ist die älteste Brücke. Deshalb ist sie wohl auch so ein beliebtes Motiv für Hochzeitsfotos, ich habe ca. 8 Hochzeitspaare innerhalb von 1 Stunde gesehen. Ich hab dann das Motiv auch schon mal ausprobiert :)
Zurück in Manhattan hab ich dann den ersten verhältnismäßig recht günstigen Klamottenladen gefunden: Century 21, gilt als Geheimtipp. Ich hab zwar noch nichts gekauft, aber ich werd definitiv noch einmal hingehen: da gibt es Designermode zu wirklich niedrigen Preisen. Ich hatte Calvin Klein Schuhe an für 40 $ und 2 Kleider von Calvin Klein und Polo Ralph Lauren für e 100 $$, Orginalpreis 350$. Das war schon cool, die sahen wirklich aus wie im Fernsehn! Allerdings 2 Nummern zu groß, zu schade.

Auf dem Rückweg hab ich noch was ziemlich cooles entdeckt, die m
achen hier auch aus allem eine Kusnt: da hat jemand die Ampelmännchen aus 99 Städten auf der ganzen Welt dokumentiert, eine ziemlich coole Idee. Aber ich muss sagen, Berlins Ostampelmännchen ist immer noch mein Favorit!
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